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Medienneutral

Sinn und Unsinn eines beliebten Schlagwortes

Mit unserer Software können Sie Content medienneutral verwalten. Wir empfehlen dafür das Datenformat XML.

Die Erstellung (also das Schreiben) dieses Contents selbst, die Texterfassung ("word processing") überlassen wir Spezialanwendungen, die wir integrieren: Im einfachsten Falle ist das die neueste Microsoft-Word-Version (mit der man sehr einfach XML-Content erfassen kann), es geht aber bis hin zu professionellen Content-Management-Systemen, die dann auch den Redaktionsprozess mit unterstützen. Wir empfehlen hier z.B. InterRed. Leider decken die klassischen CMS-Systeme die kaufmännischen Aspekte der redaktionellen Arbeit jedoch nur unzureichend ab (z.B. ist die Honorarvereinbarung mit dem Autor, Graphiker, Illustrator oder Fotografen dann wieder unsere Domäne). Wir sorgen dafür, dass diese verschiedenen Werkzeuge zu einer funktionsfähigen Systemlösung für Ihre Arbeit verbunden werden.

Ein einfacher, pragmatischer Ansatz ist dabei unser integriertes Redaktionssystem.

Und weil wir auf diesen Seiten unter der Rubrik auch ein bisschen Meinung machen und Statements zu "aktuellen Themen" abgeben wollen, möchten wir uns bei aller Euphorie hier ein kritisches Statement nicht verkneifen:

Aus unserer Sicht ist die medienneutrale Datenhaltung lediglich ein Thema für die Content-Generierung und die Content-Verwaltung. In diesem Bereich halten wir sie für sehr wichtig.

Doch dann, im weiteren Verarbeitungsprozess, hört die Medienneutralität sofort auf: Schon in dem Moment, wo der Content in Zeilen, Spalten, Seiten etc. umbrochen wird, ist Feierabend: Satz und Layout muss sich nach dem jeweiligen Medium richten - und in aller Regel führt dies auch dazu, dass der Content gekürzt, gelängt oder etwas umgeschrieben wird - und werden muss. Da sollten wir uns alle nichts vormachen.

Aus unserer Sicht geht dies in der aktuellen Diskussion zu sehr unter. Wir finden, dass dies ein bisschen wie bei "des Kaisers neue Kleider" abläuft. Wir sagen daher: "Der hat ja gar nichts an!" ;)

Sinnvoll zu diskutieren ist deshalb aus unserer Sicht, wie man seinen Content verwaltet und in welcher halb- oder fertigverarbeiteten Form (vom Rohtext zum korrekturgelesenen, layouteten Text) man ihn am besten archiviert - und vielleicht nicht nur wie, sondern auch wo oder bei wem. Das sind wichtige organisatorische Themen, bei denen wir Sie gerne beraten.

Was jedenfalls die konkreten Arbeitsabläufe im Verlag angeht: Diese sind leider keineswegs medienneutral - und werden es auch (das mag man bedauern) niemals sein:

Ein Buch wird nun mal anders hergestellt und verkauft, als eine Zeitschrift und diese wieder anders als Online-Content und dieser wieder anders als CDs, anders als Audio-Books, eBooks, Tischkalender, Adressbücher, Bilddatenbanken.

Jedes Medium hat seine Prozesse - und was ein Verlag da aus unserer Sicht benötigt, ist eine integrierte Software, die alle diese Prozesse beherrscht - das ist unser Anspruch und das leistet knkVerlag.


knk Business Software AG